LAFC verlor ein aktives Mitglied

Überraschend und völlig unerwartet verstarb unser Mitglied Günter Blanke am 7. Dezember 2009. Obwohl er in unserem Club nur eine kurze Zeit aktiv war, hat er doch eine wichtige Stellung eingenommnen und hinterlässt in unseren Reihen eine große Lücke. Zu uns gekommen ist er schon Kameraerfahren und mit einem großen Fundus an Reisefilmen, Er eröffnete neue Filmsparten, in dem er sich mit Makroaufnahmen und mit Zeitraffen intensiv beschäftigte. Als Themen wählte er Reportagen über Modelleisenbahn, Aquarien und war nicht müde, weite Wege zu machen; um die noch fehlenden Aufnahmen nachzuholen. Besondere Themen, denen er sich mit Begeisterung hingab, waren Natur und Tiere. Alleine oder mit dem Naturfotografen Robin Jähne streifte er noch vor Sonnenaufgang auf der Jagd nach Motiven durch die Wälder und baute Nistkästen, in denen er verstohlen das Leben in der Kinderstube der Vögel hat aufnehmen können.

Als Clubkollege war er uns allen ein zuvorkommender und hilfsbereiter Kamerad, der oft mit Rat und vor allem mit Tat geholfen hat. Ohne viel zu fragen, hat er sich als Gerätewart angeboten und an den meisten Clubabenden Filme vorgeführt. Weiterhin hat er angeboten, an einem technischen Abend im Januar 2010 im Rahmen der Reihe über Filmbearbeitungsprogramme, über Adobe Prämiere, mit der er seine Filme bearbeitete, zu berichten. Dazu kam es leider nicht mehr. Sein besonderes Anliegen war die Pflege der LAFC-Internetseite. Unsere Internetseite hat er zu einer ansehnlichen Visitenkarte des Clubs gestaltet, einer Seite, die in der kurzen Zeit ihres Bestehens eine sechsstellige Zahl von Anklickungen erreicht hat. Zurecht ist die Internetseite sein besonderer Stolz gewesen.

 

In dieser kurzen Zeit seiner Mitgliedschaft im LAFC hat sich Günter Blanke ein Platz in unserer Erinnerung erarbeitet und erkämpft.

 

Sensationelle Zugriffszahl auf unsere Hompage

Genau 100.171  Zugriffe (Stand 23.11.09 - 13.00 H)  in 30 Monaten, eine Zahl die sich die Verantwortlichen im Mai 2007, dem Zeitpunkt, als die neu gestaltete Hompage in's Netz gestellt wurde, nie erträumt hatten. Jetzt ist diese für uns immer noch unvorstellbare Zahl von Zugriffen erreicht. Damit dürfte unser LAFC mit zu den Spitzenreitern aller dem BDFA angeschlossenen Videoclubs, gemessen an den Zugriffszahlen, sein

Wir sagen ganz herzlich Dankeschön für diese vielen Zugriffe. Für uns ist dies eine Bestätigung, dass wir mit unseren Beiträgen Ihr Informationsbedürfnis rund um unseren Club weitgehends abdecken und umfassend über das Leben in unserem Club berichten.

Halten Sie uns auch weiterhin die Treue. Wir versprechen Ihnen dafür, sie auch weiterhin mit interessanten Beiträgen zu informieren.

Herzlichen Dank allen bisherigen Besuchern.

Eine Bitte noch:

Teilen Sie uns durch Eintragung im Gästebuch bzw. durch eine E-Mail an den Webmaster (E-Mail: Guenter.Blanke@T-Online.de  bitte mit, an welchen Seiten Sie besonders interessiert sind, bzw. wo wir noch Verbesserungen vornehmen sollten. Die Seiten sind für Sie, liebe Besucher gestaltet, deswegen wollen wir Ihre Wünsche auch soweit als möglich erfüllen.

Letzte Meldung

Beim soeben zu Ende gegangenen Landesfilmfestival  der Region Westfalen im BDFA.Filmverband NRW konnten unter 24 zum Wettbewerb gemeldeten Filme die 6 Film des LAFC folgende Ergebnisse erzielen:

3x 2. Preise, 2x 3- Preise und 1x leider eine Teilnehmerurkunde.

Die Preise im Einzelnen:

2.  Preise gingen an:

     Dieter Ehlenbröker für seinen Beitrag "Rudern wie die alten Römer"
     Johannes Vranek
für seinen Beitrag "Ketzin z.B."
     Elke Weipert
für ihren Beitrag "Löwen in der Etoscha"

3. Preise wurden verliehen an die Autoren:

     Johannes Vranek für seinen Beitrag "Ich war im Paradies bevor ich in 
                                                                 den Himmel komm"
      Elke Weipert
für ihren Beitrag "Grüne Insel mit blutigen Flecken"

Eine Teilnahmerurkunde erhilet Günter Blanke für seinen Beitrag "Augenblicke - Beobachtungen in der Natur"

 

Die Filme "Rudern wie die alten Römer", "Ketzin z.B." und "Löwen in der Etoscha" wurden zu den  BFF "Lokalchronik" bzw. "Reise" weitergemeldet.

 

Ein besonderer Dank geht an den ausrichtenden Amateur Film- und Video Club Bad Lippstringe unter der bewährten Führung ihres 1. Vors. Manfred Friedrich für die hervorragende Ausrichtung dieses Filmfesttivals.

Silbermedaille für unser Mitglied Gernot Schlüter

 

Bei den

18. internationalen Videoclip-Wettbewerben

veranstaltet von der FiVia Berlin
am Samstag, 24.10.2009 in Berlin

 

errang unser Mitglied Gernot Schlüter eine Silbermedaillle für seinen Beitrag Hokus-Pokus und das bei einer
Teilnehmerzahl von insgesamt 27 Filmen. Dieser Erfolg ist um so höher zu bewerten, wenn man bedenkt,
dass jeweils nur eine Gold-, Silber- oder Bronzemedaille verliehen wurde.
Wir gratilieren zu diesem Erfolg



Die Jäger und die Sammler,

so werden die Reisefilm-Autoren nach Michael Preis eingeteilt, haben sich in Detmold versammelt und haben sehr aufmerksam seinen Ausführungen zugehört und seine Beispiele auf der Leinwand verfolgt. Die ersten Menschen waren Nomaden, Sammler und Jäger, so sind es auch die Reisefilmer, die einen sammeln und die anderen jagen. Die Sammler sind eben die, die bei ihren Reisen "was vor die Linse kommt" filmen und daraus Reisefilme machen. Die Jäger hingegen sind die Autoren, die ihre Reisen "wohin und warum" gut vorbereiten und gezielt über ihre Erlebnisse Filme drehen. Die Jäger und die Sammler, die sich in Detmold trafen, waren die Mitglieder der Bielefelder, Gütersloher, Paderborner und Detmolder Clubs; der zuletzt genannte Film- und Video-Club war auch Organisator des Seminars "Reisefilm" mit dem Dortmunder Weltenbummler Michael Preis.


Zuerst erarbeiteten wir, dass man natürlich aus dem "Gesammelten", einen zwar ordentlichen aber meist durchschnittlichen Film erstellen kann. Gezielt erjagtes Bildmaterial und besondere Geschichten erst ergeben die herausragenden Reisefilme.  Dies ist also die Philosophie des Filmemachens! Natürlich kann man beides auch vermischen, aber das gezielt Erjagte und das in die Tiefe Gehende steht immer im Vordergrund, wirkt länger nach und bleibt letztendlich länger im Gedächtnis. Jagen ist eben von größerem Erfolg gekrönt.

 

Das Seminar "Reisefilm", eigentlich eher die "Werkstatt Reisefilm" (man hat freiwillig mitgewirkt und nicht nur zugehört),  bestand aus zwei Teilen. Im ersten Teil wurden zur Einstimmung einige seiner preisgekrönten Filme (und welche seiner Filme sind nicht preisgekrönt?) angesehen und bereits am Anfang des Seminars intensiv durchgesprochen, wobei sichtbar war und deutlich herausgestellt wurde, worauf es bei einem guten Film ankommt. Spätestens da wurde es klar,  dass das Filmen schmerzen und wehtun muss, einmal den Knochen beim Filmen auf Augenhöhe und beim Einsatz eines Stativs mit kurzen Beinen und danach im Herzen beim Wegschneiden von den "besten Lieblingsszenen" bei der Filmbearbeitung. Diese Schmerzen ersparen aber den Autoren das Leiden der Seele, wenn Kollegen und Juroren weniger oder gar keine Kritik an den fertigen Filmen üben können. 
   

 

Im zweiten, wesentlich längeren und intensiv vorgetragenen Teil wurde über die Wege und Mittel, über die Strategien und vor allem über "wie und warum" der einzelnen Schritte des "Filmemachens" diskutiert. Dabei kam es dem Seminarleiter nicht nur auf "was" sondern viel mehr auf  "wie" an. Angefangen von der Recherche und den gezielten Vorbereitungen vor der Reise zu den ausgewählten Zielen, über das Verhalten und die sorgfältigen und überlegten Aufnahmen an Ort und Stelle und letztlich bis zu der Arbeit am Schneidetisch waren seine Ausführungen schlüssig. Die dazugehören-den "Werkzeuge" eines Filmers wurden vorgestellt und ihr Einsatz und ihre Wirkung besprochen. Um nur einiges aus seinem Lernprogramm zu nennen, wurde der Bildgestaltung in allen ihren Komponenten wie Bildaufbau, Bildtiefe, Schärfeverlagerung an Hand vieler Demonstrationen viel Aufmerksamkeit geschenkt. Ebenfalls das "wann und wie" der Schwenks wurde sehr eindringlich anhand von Beispielen besprochen. Der Tonbearbeitung und vor allem dem Kommentar wurde ebenfalls viel Zeit einberaumt. Nicht nur dem Inhalt, sondern auch dem Vortragen des Kommentars wurde viel Bedeutung beigemessen. Die Pausen zwischen den Sätzen und die Betonung der einzelnen Worte sind ausschlaggebend für die gewünschte Wirkung in der Aussage eines Filmes. Vieles davon war schon allen zumindest theoretisch bekannt, aber vorgetragen in solch einer geballten Form und untermauert mit  Beispielen wirkte es so eindringlich, wieder neu und letztendlich als ein unumstößliches Dogma, das verspricht die Filme einfach eindrucksvoller zu machen.
   

Das Seminar an zwei Tagen durchgeführt, dauerte insgesamt über zehn Stunden, zwar zehn konzentrationsraubende Stunden, die nie ermüdend sondern stets als interessant und in jeder Hinsicht nützlich empfunden wurden. Das Gesprochene und das Gesehene war eindrucksvoll vorgetragen worden und wird uns allen in Erinnerung haften bleiben. Michael Preis verstand die Zuhörer und Teilnehmer des Seminars zur Mitarbeit zu aktivieren und das Auditorium selbst zeichnete sich als fragewütig und diskussionskompetent aus.

 
Am Ende des Seminars gingen mehr zukünftige Jäger nach Hause als gekommen waren.

Der Vorstand des LAFC hat viel Mühe und auch finanzielle Mittel aufgewendet, um seine Mitglieder zu schulen. So konnten wir in den vergangenen Jahren schon Anke Stoverock, Jürgen Richarz und Manfred Riep als Seminarleiter gewinnen neben all den Fortbildungen, die aus den eigenen Reihen organisiert wurden.Wir finden derartige Veranstaltungen und Schulungen äußerst nützlich. Die Bereitschaft aller, die ihre Kollegen aus den BDFA Clubs schulen und weiterbilden, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden und allen diesen, den Freiwilligen  und Ehrenamtlichen, gebührt unser Dank.


Dorian Weipert, Detmold

 

In der jetzt erschienenen Zeitschrift des BDFA "film&Video" - Ausgabe 4/09 - ist nachfolgender Artikel erschienen: 

 

55 Jahre "Lippischer Amateur-Film- und Video-Club"

 

"Zum Geburtstag gab es Linsenfutter" - unter dieser Überschrift meldete der LAFC, der Lippischen Amateur-Film- und Videoclub in Detmold, sein 55-jähriges Bestehen in der lokalen Presse. Der Jubiläumsgeburtstag wúrde unter anderem mit einem Tagesausflug unter dem Motto "Kamera nicht vergessen" auf der Suche nch "Linsenfutter" zünftig gefeiert. Die Vereinsmitglieder besuchten eine Orchideenzucht und das größte Arabergestüt in Europa und wurden fündig: In den Gewächshäusern der Orchideenzucht nahmen die Mitglieder eine Orgie von Formen und Farben auf und erlebten die edlen Vierbeiner aus nächster Nähe. Darüber hinaus erfuhren sie viel Wissenswertes über deíe Arbeit in der Zucht dieser geschätzten Planen und über die Zuchtzielen bei der Aufzucht von temperamentollen Arabern, Mit vollen Bändern "im Kasten" kehrten die Clubmitglieder zurück- das aufgenommene Material wird zu Filmen der Gattungen Reisefilm, Reportage oder Dokumentation bearbeitet und an einem der kommen Abenden vorgestellt und besprochen. Es liegt aber noch viel Arbeit vor uns , auch deswegen "Linsenfutter"......

 

Der LAFC ist ungeachtet seiner Altersstruktur und der eher geringen Zahl von "summenden Kameras" ein aktiver Bestandteil des BDFA. An den Landesfilmfestivals der Region Westfalen ist der Klub mit Beiträgen vertreten, die zum Teil auch zu den Bundesfestials weiter gemeldet wurden. Einige Arbeiten wurden dort für den besten Schnitt, die beste Idee oder als der beste Tierfilm ausgezeichnet.  Einer der besten Streifen (übr die Himba in Namibia von Elke Weipert)  ist vor kurzem zur DAFF eingeladen worden. "Altern in Würde" von Johannes Vranek bekam zwar nur einen 3. Preis, der Klub wurde aber aufgrund dieses Filmes als "Bund der Foltten Alten" von der Jury bezeichnet und somit indirekt usgezeichnet. Also, es gab neben den Linsen auch "Kaviar"...

Der Vorstand des LAFC hat in die Schulung und Entwicklung der Mitglieder stets viel investiert. Er hat Anke Stoverocj, Jürgen Richarz, Bernd Zimmermann und Manfred Riep zu Seminaren eingeladen, ein Seminar mit Michael Preius steht uns in Kürze bevor.. Auch an dieser Stelle danken wir den Lehrern für die Bereitschaft, ihre Freizeit zu opfern und ihre Mühe, ein Seminar vorzubereiten und zu leiten. Die Mitglieder des Klubs informieren und bilden sich "aus eigener Kraft", in dem sie die auf dem Markt angebotenen Filmbearbeitungsprogramme vorstellen und diskutieren. Die Treffen findeen allwöchentlich statt, was für die Einstellung der Mitglieder zu ihrem Verein spricht. Mit den benachbarten und befreundeten Kluns, den Bielefelder-, Gütersloher- und Paderborner Filmfreunden, hält der LAFC einen engen Kontakt, man besucht sich gegenseitig und lädt zu Schulungen und Seminaren ein. Wie gut also, dass es im LAFC "Kaviar und Linsen" gibt.

Dorian Weipert

Hinweis auf eine Rundfunksendung von "Radio-Lippe"

Am vergangenen Dienstag dem 15. September 2009 war Radio Lippe im Rahmen unseres Clubabends bei uns zu Gast.

Der aufgezeichnete Beitrag wird am Samstag, dem 19. September im Rahmen der Sendung "Vereinsmeier" um 11. 15 Uhr gesendet.

Für all diejenigen, die diese Sendung verpaßt haben, hier der Link, mit dem die Sendung auch jetzt noch gehört werden kann.

http://www.radiolippe.de/Vereins-Meier.888.0.html

Pressebericht "Lippe Akuell" vom 06.08.2009

Amateuerfilmclub feiert sein 55-jähriges Bestehen

Zum Geburtstag gab es Linsenfutter

Der Lippische Amateur-Film- und Videoclub (LAFC) feierte Anfang des Jahres seinen 55. Geburtstag.. Dieses Ereignis begingen die Mitglieder mit einem Tagesausflug in die Orchideenzucht Lemförde und zu dem Arabergestüt mit dem Tierpark Ismer in Ströhen. Die ausgesuchten Ziele boten den Kameras genügend "Linsenfutter", das bald zu einer individuell gestalteten Reportage geschnitten und an den Clubabenden vorgeführt und besprochen werden soll. Durch solche Aktivitäten werden die Kreativität und Fertigkeit der Filmer gefördert. Gegründet 1954, kann der LAFC auf eine reiche Tradition und auf viele Erfolge an den Filmfestivals des Bundes der Deutschen Filmautoren zurückblicken. Obwohl in den Mitgliederreihen auch noch einige ältere Filmer mitwirken, ist der Club doch jung und aktiv geblieben. Die Mitgliede führen sich gegenseitig eigene und prämierte Filme anderer Autoren vor und diskutieren darüber. An technischen Abenden besprechen sie die neuen Techniken für Aufnahme und Bearbeitung vin Filme auf dem Markt.

Die Clubabende finden immer dienstags um 29 Uhr im Hotel-Restaurant "Hiddeser Hof an der Friedrich-Ebert.Straße 86 statt. Göste sind jederzeit herzlich willkommen. Mehr über den Verein gibt es unter www.lfc.de im Internet oder unter der Telefonnummer 05231/23685.